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Seeadler bei Gingst

Herzlich Willkommen auf der Webseite der

Bürgerinitiative Gingst
„Für eine intakte Natur (F.E.I.N.) ohne Windgiganten“

Das Regionale Raumentwicklungsprogramm Vorpommern (RREP) hat zwischen Gingst und Pansevitz ein Eignungsgebiet für einen Windpark über 79 Hektar ausgewiesen.

Die rot schraffierte Fläche skizziert das Planungsgebiet.

Auf dem Flurstück sollen mehrere (die angenommenen Zahlen reichen von 8 bis 20) moderne Riesenwindkraftanlagen gebaut werden, die laut Planungsbehörde „bis zu 200 Meter“ Nabenhöhe betragen können. Nabenhöhe bedeutet, es kommen noch einmal 50 Meter für den Durchmesser der Rotorblätter hinzu, so dass die Windräder insgesamt bis zu 250 Meter hoch sein können.

Hier ein 200m hohes Windrad (Nabenhöhe) in der Nähe von Minden (NRW)

Wir haben uns als Bürgerinitiative (BI) im Sommer 2017 formiert, um unseren Widerstand gegen diese Planung kundzutun und um alles in unserer Macht Stehende dafür zu tun, die Umsetzung zu verhindern. Wir sind der Meinung, dass Rügen und derartige Riesenanlagen nicht zusammenpassen. Unsere einzigartige Natur sollte geschützt werden, sowohl für die Insulaner als auch für unsere Touristen!

In der dritten Öffentlichkeitsbeteiligung in 2017 haben fast 400 Menschen Einwendungen gegen das Windeignungsgebiet in Gingst erhoben. Das war ein Riesenerfolg für uns! Mehrfach musste die Regionale Planungsbehörde deshalb ihre Beschlussfassung, die insgesamt 54 Windeignungsgebiete (WEG) in Vorpommern umfasste, hinausschieben.

Am 25.9.2018 hat der RPV Vorpommern nun ein neues Beteiligungsverfahren beschlossen. Die gute Nachricht: Noch ist das WEG in Gingst nicht beschlossen. Außerdem sind 7 WEG in Vorpommern aus der Planung gestrichen worden. Die schlechte Nachricht: Gingst ist nicht vom Tisch!

Vom 20. November 2018 bis 23. Januar 2019 fand die vierte Öffentlichkeitsbeteiligung statt.

Wir werden Sie über die Ergebnisse informieren, sobald diese vorliegen.

Seeadler im Flug

Neue Entwicklung (März 2019): Nachweis eines Seeadlerhorsts

Inzwischen wurden das Vorkommen von Seeadlern und ein Seeadlerhorst in unmittelbarer Nähe zum geplanten Windeignungsgebiet nachgewiesen (siehe dazu auch unsere „Neuigkeiten“). Das freut uns sehr, zeigt es doch, wie wertvoll unsere Heimat für den Erhalt wildlebender Tierarten ist. Großvögel wie Seeadler sind durch Windräder besonders gefährdet. Die hier geltenden Schutzbestimmungen geben uns nun Zuversicht, dass in West-Rügen der Bau weiterer Windenergieanlagen verhindert und der Lebensraum dieser beeindruckenden Tiere ebenso wie der anderer seltener und gefährdeter Arten gesichert werden kann.

Seeadler

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen rund um unsere Arbeit und außerdem Möglichkeiten, wie Sie aktiv werden können. Wir brauchen viele Gleichgesinnte! Gemeinsam sind wir stark!

Seeadler im Flug bei Gingst
Hier ein maßstabsgetreues Modell, wie 200m hohe Windräder vor den Toren von Gingst aussehen würden.