Neuigkeiten

5. BI-Versammlung: Podiumsdiskussion am 13. September 2017

Die Podiumsdiskussion mit den Bundestagsabgeordneten von CDU (Holger Kliewe in Vertretung für Frau Dr. Angela Merkel), SPD (Sonja Steffen), Linke (Kerstin Kassner) und Grüne (Claudia Müller) sowie mit dem ehemaligen Umweltminister von MV (Frieder Jelen) und natürlich den beiden BI-Sprechern Sabine Warmbrunn und Siegbert Geitz fand im großen Gebäude des Kleintierzüchtervereins Gingst statt, damit die zahlreich erschienen Bürger Platz fanden. Die Journalistin Sabine Heimgärtner leitete die Diskussion auf professionelle und angenehme Weise. Auch die anwesenden Gäste Carsten Lange (Bürgermeister von Gingst), Henry Schmuhl (Landkreis und Vertreter von Ralf Drescher, Landrat), Marlies Preller (Nabu), Michael vom Baur (FDP), Sven Heise (FDP) bekamen die Möglichkeit, sich einzubringen.
Es wurden konkrete Fragen gestellt, teils durch Frau Heimgärtner teils durch Wortmeldungen der Bürger, die sich auf die Bereiche Natur-/Arten-/Denkmalschutz und Tourismus bezogen, sowie auf das Gebiet Wirtschaftlichkeit/Energiekonzepte/Technische Aspekte. Dabei bezogen die PolitikerInnen klar Stellung:
– CDU, SPD und Linke sprachen sich gegen das Windeignungsgebiet in Gingst aus.
– Die Grünen befürworten nach wie vor den Ausbau der Windenergie nach bisheriger Vorgehensweise und halten daran fest, dass ein Windpark in Gingst im Einklang mit den geltenden Vorschriften gebaut würde.
– Frieder Jelen stellte die Energiewende, wie sie bisher umgesetzt wird, in Frage und schlug ein Windkraft-Moratorium vor, damit zuerst einmal ein durchdachtes, tragfähiges und Mensch-Umwelt-verträgliches Konzept entwickelt würde.

Details finden sich hier in der Mitschrift.

von links: Claudia Müller (Grüne), Holger Kliewe (CDU), Frieder Jelen (Umweltminister MV a.D.), Sonja Steffen (SPD), Kerstin Kassner (Linke), Sabine Heimgärtner (Journalistin und Moderatorin)

4. Versammlung der BI am 23. August 2017

Zur 4. Versammlung der Bürgerinitiative F.E.I.N – ohne Windgiganten in der Mensa der Gingster Schule kamen ca. 50 interessierte Bürger/innen.
Das Thema war:
Rechtliche Fragen rund um das geplante Windeignungsgebiet in Gingst
Referent: Rechtsanwalt Dr. Arnold von Bosse, Stralsund

Tagesordnung:

  1. Errichtungs- und Genehmigungsverfahren: Abläufe, Zuständigkeiten
  2. Einwirkungsmöglichkeiten von Gemeinden und Landkreis
  3. Relevante Aspekte im Naturschutz, Gesundheitsschutz, Denkmalschutz
  4. Wertverluste der Immobilien, Investitionen in Tourismus
  5. Rechtsverbindlichkeit des Knyphausen-Papiers

Pressemitteilung zu den auf der Seite der Stiftung Pansevitz ins Netz gestellten Bildern

Die Bürgerinitiative Gingst, die inzwischen über 3000 Unterschriften gegen die Windindustrieanlage gesammelt hat, kritisiert die von der Stiftung Schlosspark Pansevitz ins Netz gestellte Visualisierung der geplanten Windräder. „Sie enthält nur beschönigende Bilder, die sich zudem auf eine Nabenhöhe von 138 Metern beziehen. Der BI sind weitere Bilder bekannt, die aus Blickrichtung Gingst einen katastrophalen Eindruck machen“ ärgert sich Sabine Warmbrunn, Sprecherin der BI. „Wenn Graf Knyphausen ausgerechnet die Simulationsbilder nicht zeigen will, die das ganze Ausmaß der Verschandelung unserer Landschaft zeigen, trägt das nicht gerade zur versprochenen Versachlichung der Diskussion bei.“ so Pastor Joachim Gerber.

Die BI Gingst setzt weiter auf unabhängige Information durch Vortragsreihen mit Experten und eigenen Materialien. Am 23. August wird in Gingst der Anwalt der BI rechtliche Fragen rund um die Problematik der Windenergieanlage beantworten. Am 11. September lädt die BI zu einer Fahrt nach Altentreptow ein, um sich vor Ort von Anwohnern das Leben im „Windpark“ schildern zu lassen.

Fortgesetzt werden auch die Gesprächsrunden mit Politikern. Die Kernforderung der BI Gingst ist es, den derzeitig unsinnigen Ausbau der Windenergie zu stoppen. Frieder Jelen, Umweltminister a.D. in MV: „Wir brauchen nicht noch mehr Windenergie, sondern ein sofortiges Moratorium, um den Ausbau von Leitungsnetzen und Speichertechnik zu entwickeln und zu fördern. Erst danach ist ein vernünftiges bedarfsbezogenes Energiekonzept denkbar.“

Unser Stand auf dem Dorffest am 8. Juli 2017

Anlässlich des 785-jährigen Bestehens von Gingst und des 70. Jubiläums des Sportvereins fand am 8. Juli 2017 bei herrlichem Sonnenschein ein Dorffest mit buntem Programm für Groß und Klein statt. Festzelt mit Theater und Musik, Ortsgeschichte und traditioneller Grüner Markt im Museumshof, Spielangebote und Kunsthandwerk auf dem Marktplatz – für jeden der zahlreichen Besucher war bis spät in die Nacht etwas geboten.

Auch die Bürgerinitiative hatte ihren Stand und freute sich über regen Zulauf. Ein maßstabsgetreues Modell verdeutlichte die riesenhafte Wirkung der Windräder auf den Ort, Bilder einer Simulation zeigten, wann Gingst von Schlagschatten betroffen ist. Am Stand gab‘s spannende Diskussionen, viele Bürger trugen sich in die Unterschriftenliste ein.

Innerhalb eines Monats hat die BI ca. 2000 Unterschriften gesammelt, das ist erheblich mehr, als Gingst Einwohner hat.

Unser Stand war nicht zu übersehen – in der Bushaltestelle!

Pressemitteilung zu OZ-Artikel vom 7. Juli über das BI-Treffen am 5. Juli 2017

Die Bürgerinitiative (BI) hat den Vorschlag von Herrn Knyphausen zur Kenntnis genommen. Sabine Warmbrunn, Sprecherin der BI: „Wir begrüßen es ausdrücklich und erkennen an, dass Herr Knyphausen einen ersten großen Schritt in Richtung der Windkraftkritiker gemacht hat und einige unserer alten Forderungen in seinen Vorschlag eingearbeitet hat.“ So hat die Beteiligung der Gingster Bürgerinnen und Bürger schon von Anfang an auf der Agenda der BI gestanden. Das Land MV sieht jedoch ein Bürgerbegehren bei Windindustrieanlagen (WEA) nicht vor. Im übrigen haben die Gemeinderäte Gingst, Kluis, Ummanz, Trent und Dreschvitz die WEA mit breiter Mehrheit, teilweise sogar einstimmig abgelehnt. „Diese Voten und zusätzlich 1700 Unterschriften sollten ausreichend sein, um auf die Windgiganten zu verzichten“, so Sabine Warmbrunn, die auch 1. Stellvertretende Bürgermeisterin ist.

Die Vortragsreihen, die vordergründig neu ins Spiel gebracht wurden, sind auch Teil der Strategie der BI. „Wir planen eine Podiumsdiskussion mit Politikern und Fachleuten, eine Fahrt zu bereits bestehenden WEA sowie eine Informationsveranstaltung mit einem Rechtsanwalt“, so Siegbert Geitz, Sprecher der BI „der allen Interessierten Bürgern Fragen rund um die Problematik der WEA beantworten wird.“

Dieses alles wurde von der BI schon im Vorfeld anläßlich eines Treffens mit Knyphausen, dem Gingster Bürgermeister, Karsten Lange, und seinen beiden Stellvertretern, Sabine Warmbrunn und Gerd Kracht, kommuniziert. „Wir bedauern sehr, dass Herr Knyphausen der BI seinen Vorschlag nicht früher bekannt gemacht hat, dann hätten wir schon auf der BI-Versammlung darüber diskutieren können. Leider wurde diese Chance vertan. Wir hoffen auf eine bessere Kommunikation in der Zukunft“, so Geitz und versprach, den Vorschlag von Knyphausen aufzunehmen und zu gegebener Zeit, nach eingehender, intensiver Beratung mit den Mitgliedern der BI einen weitergehenden, besseren Vorschlag.

3. BI-Versammlung am 5. Juli 2017

Zur 3. BI-Versammlung fanden sich ca. 120 Bürgerinnen und Bürger aus Gingst und aus anderen Teilen Rügens in der Gingster Pfarrkirche ein. Die Diskussion verlief lebhaft und äußerst sachlich.
Siegbert Geitz und Sabine Warmbrunn begrüßten als Gäste Alvo und Fabia zu Knyphausen (Grundstückseigentümer), Kerstin Kassner (MdB Die Linke) sowie Wolfgang Weiß (MdL Die Linke).
Die Grundstückseigentümer überraschten mit einem „Vorschlag zum Umgang mit Windeignungsgebiet Gingst“, über den die BI in der nächsten Zeit beraten wird.
Gert Kattau (BI) erläuterte Aspekte der Energieeffizienz, der Ökologie von Windkraftanlagen sowie der wirtschaftlichen Folgen der sog. Energiewende.Siegbert Geitz kündigte weitere Informationsveranstaltungen an:

  • Vortrag/Fragestunde mit dem Rechtsanwalt der BI im August (Termin wird noch bekannt gegeben)
  • Fahrt nach Altentreptow am 11.9.17, 11.30 Uhr bis 17 Uhr, Besichtigung der Windparks und Gespräch mit dem dortigen Bürgermeister
  • Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten am 13. September, 19 Uhr
  • Infostand der BI auf dem Dorffest am 8.7.17

Besonders wichtig ist, dass bis zum Stichtag am 18. Juli 2017 noch möglichst viele Einwendungen bei der Planungsbehörde eingehen!!!

BI-Sprecher Siegbert Geitz und Sabine Warmbrunn konnten sich über eine gefüllte Kirche freuen.

Bürgerinitiative informiert Landrat Drescher am 29. Juni 2017

Vor Beginn einer Besprechung, zu der sich Landrat Ralf Drescher (CDU) am Donnerstag, 29.06.2017, mit Bürgermeistern im Amt West-Rügen traf, baten ihn die Sprecher der BI-Gingst, Sabine Warmbrunn und Siegbert Geitz um ein Gespräch zur geplanten Windindustrieanlage in Gingst. Siegbert Geitz überreichte Drescher eine Informationsmappe mit dem Protest und den Forderungen der Bürgerinitiative. „Mittlerweile unterstützen mehr als 1000 Menschen durch ihre Unterschrift die Forderung, die Natur- und Kulturlandschaft und den Charme von West-Rügen zu bewahren“, so Sabine Warmbrunn.  Der Landrat begrüßte das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in der BI, stellte aber auch klar, dass er, was die Windkraft betrifft, anderer Meinung als die BI sei.

Warmbrunn und Geitz informierten Drescher über das nächste Treffen der BI am 5. Juli und  luden ihn als Vorsitzenden des Regionalen Planungsverbands Vorpommern kurzerhand zur Teilnahme ein.

20. Juni 2017: Vorgespräch für Podiumsdiskussion

Am 20.06. fand ein Gespräch zur Vorbereitung der geplanten öffentlichen Veranstaltung statt.
Teilnehmer: Bürgermeister Lange, 2. stellvertr. Bürgermeister Kracht, Sabine Warmbrunn, Sprecherin BI Gingst, Alvo Knyphausen, Herr Varnolt, Siegbert Geitz, Sprecher BI Gingst
Das Gespräch fand in einer entspannten und angenehmen Atmosphäre statt. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass sie fair miteinander umgehen werden.
Kleinere Missverständnisse wurden ausgeräumt.
Es wurde verabredet, Anfang September zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Keine Windgiganten in Gingst“ einzuladen. Es werden Podiumsteilnehmer eingeladen, die insgesamt ein breites politisches Spektrum abbilden.

Treffen der BI am 14. Juni 2017

Das zweite Treffen der BI sollte eigentlich im Pfarrsaal Gingst stattfinden. Es kamen jedoch so viele Menschen, dass spontan in die Kirche umgezogen werden musste. In sakraler Atmosphäre fand ein reger Meinungsaustausch statt, bevor die Sprecher Siegbert Geitz und Sabine Warmbrunn die Teilnehmer zur Mithilfe aufrief. Es wurden Ideen für Aktivitäten notiert und es fanden sich engagierte Unterstützer mit gesuchtem Know-How. Obwohl die Zeit drängt, bis die Frist der Öffentlichkeitsbeteiligung am 18. Juli 2017 abläuft, sind sich alle Beteiligten einig: Wir geben unser Bestes, um die Riesenwindräder zu verhindern!

Ein Signal für unsere BI? Versammlung in der Kirche…

Unsere geplanten Aktivitäten

  • Erstellung und Pflege dieser Homepage als medialer Dreh- und Angelpunkt, um möglichst viele Menschen zu erreichen
  • Bereitstellung und Verbreitung von Flugblättern, auf denen die Menschen informiert und zur Mithilfe aufgefordert werden (siehe: „Was Sie tun können“!)
  • Beteiligung am Gingster Trödelmarkt am 18. Juni 2017 mit einem Informationsstand
  • Gesprächsrunde mit dem Besitzer des ausgesuchten Flurstückes, Graf zu Innhausen und Knyphausen, dem Gemeinderat Gingst sowie weiteren Politikern
  • Ausweitung unseres Netzwerkes auf die ganze Insel, z.B. Kontakt zum Tourismusverband Bergen
  • Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund NABU, der die naturschutzrelevanten Einwände gegen die Planung prüfen und realisieren wird
  • Ortsbegehung für interessierte Unterstützer
  • Besichtigung des bestehenden Windparks in Altentreptow
  • Bekanntmachung unserer BI in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co
  • Beauftragung eines Fachanwaltes, der uns juristisch berät
  • Start einer Online-Petition gegen weitere Windparks auf Rügen