Neuigkeiten

Treffen der BI am 14. Juni 2017

Das zweite Treffen der BI sollte eigentlich im Pfarrsaal Gingst stattfinden. Es kamen jedoch so viele Menschen, dass spontan in die Kirche umgezogen werden musste. In sakraler Atmosphäre fand ein reger Meinungsaustausch statt, bevor die Sprecher Siegbert Geitz und Sabine Warmbrunn die Teilnehmer zur Mithilfe aufrief. Es wurden Ideen für Aktivitäten notiert und es fanden sich engagierte Unterstützer mit gesuchtem Know-How. Obwohl die Zeit drängt, bis die Frist der Öffentlichkeitsbeteiligung am 18. Juli 2017 abläuft, sind sich alle Beteiligten einig: Wir geben unser Bestes, um die Riesenwindräder zu verhindern!

Ein Signal für unsere BI? Versammlung in der Kirche…

Unsere geplanten Aktivitäten

  • Erstellung und Pflege dieser Homepage als medialer Dreh- und Angelpunkt, um möglichst viele Menschen zu erreichen
  • Bereitstellung und Verbreitung von Flugblättern, auf denen die Menschen informiert und zur Mithilfe aufgefordert werden (siehe: „Was Sie tun können“!)
  • Beteiligung am Gingster Trödelmarkt am 18. Juni 2017 mit einem Informationsstand
  • Gesprächsrunde mit dem Besitzer des ausgesuchten Flurstückes, Graf zu Innhausen und Knyphausen, dem Gemeinderat Gingst sowie weiteren Politikern
  • Ausweitung unseres Netzwerkes auf die ganze Insel, z.B. Kontakt zum Tourismusverband Bergen
  • Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund NABU, der die naturschutzrelevanten Einwände gegen die Planung prüfen und realisieren wird
  • Ortsbegehung für interessierte Unterstützer
  • Besichtigung des bestehenden Windparks in Altentreptow
  • Bekanntmachung unserer BI in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co
  • Beauftragung eines Fachanwaltes, der uns juristisch berät
  • Start einer Online-Petition gegen weitere Windparks auf Rügen

Gemeindeversammlung Gingst am 12. Juni 201

Gerade war bekannt geworden, dass das „Windeignungsgebiet“ von vormals 35 ha auf 79 ha geändert worden war.
Spontan gründete sich die Bürgerinitiative und gab ihr Bestes, in aller Eile möglichst viele Bürger für die Bürgersprechstunde der Gemeindeversammlung zusammen zu trommeln. Man wollte das Gespräch mit dem Gingster Gemeinderat suchen. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen: Der kleine Versammlungsraum platzte aus allen Nähten, die interessierten und besorgten Bürger standen bis auf die Straße. Bürgermeister Karsten Lange und seine KollegInnen waren gesprächsbereit und gingen nach Kräften auf die Beiträge der besorgten Bürger ein. Die Atmosphäre war kooperativ und es zeigte sich, dass sowohl die GV als auch die BI zeitnah auf eine Gesprächsrunde mit dem Verpächter des betreffenden Grundstückes, Graf zu Innhausen und Knyphausen, sowie einflussreichen Politikern drängen.
Außerdem sprach sich der Gemeinderat anschließend einstimmig gegen das geplante Windprojekt aus.
Wir freuen uns über diesen Entscheid! Leider kann die Behörde das Verfahren auch gegen den Willen des Gemeinderates vorantreiben.

Viele Menschen kamen zur Bürgersprechstunde