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Pressemitteilung zu OZ-Artikel vom 7. Juli über das BI-Treffen am 5. Juli 2017

Die Bürgerinitiative (BI) hat den Vorschlag von Herrn Knyphausen zur Kenntnis genommen. Sabine Warmbrunn, Sprecherin der BI: „Wir begrüßen es ausdrücklich und erkennen an, dass Herr Knyphausen einen ersten großen Schritt in Richtung der Windkraftkritiker gemacht hat und einige unserer alten Forderungen in seinen Vorschlag eingearbeitet hat.“ So hat die Beteiligung der Gingster Bürgerinnen und Bürger schon von Anfang an auf der Agenda der BI gestanden. Das Land MV sieht jedoch ein Bürgerbegehren bei Windindustrieanlagen (WEA) nicht vor. Im übrigen haben die Gemeinderäte Gingst, Kluis, Ummanz, Trent und Dreschvitz die WEA mit breiter Mehrheit, teilweise sogar einstimmig abgelehnt. „Diese Voten und zusätzlich 1700 Unterschriften sollten ausreichend sein, um auf die Windgiganten zu verzichten“, so Sabine Warmbrunn, die auch 1. Stellvertretende Bürgermeisterin ist.

Die Vortragsreihen, die vordergründig neu ins Spiel gebracht wurden, sind auch Teil der Strategie der BI. „Wir planen eine Podiumsdiskussion mit Politikern und Fachleuten, eine Fahrt zu bereits bestehenden WEA sowie eine Informationsveranstaltung mit einem Rechtsanwalt“, so Siegbert Geitz, Sprecher der BI „der allen Interessierten Bürgern Fragen rund um die Problematik der WEA beantworten wird.“

Dieses alles wurde von der BI schon im Vorfeld anläßlich eines Treffens mit Knyphausen, dem Gingster Bürgermeister, Karsten Lange, und seinen beiden Stellvertretern, Sabine Warmbrunn und Gerd Kracht, kommuniziert. „Wir bedauern sehr, dass Herr Knyphausen der BI seinen Vorschlag nicht früher bekannt gemacht hat, dann hätten wir schon auf der BI-Versammlung darüber diskutieren können. Leider wurde diese Chance vertan. Wir hoffen auf eine bessere Kommunikation in der Zukunft“, so Geitz und versprach, den Vorschlag von Knyphausen aufzunehmen und zu gegebener Zeit, nach eingehender, intensiver Beratung mit den Mitgliedern der BI einen weitergehenden, besseren Vorschlag.

3. BI-Versammlung am 5. Juli 2017

Zur 3. BI-Versammlung fanden sich ca. 120 Bürgerinnen und Bürger aus Gingst und aus anderen Teilen Rügens in der Gingster Pfarrkirche ein. Die Diskussion verlief lebhaft und äußerst sachlich.
Siegbert Geitz und Sabine Warmbrunn begrüßten als Gäste Alvo und Fabia zu Knyphausen (Grundstückseigentümer), Kerstin Kassner (MdB Die Linke) sowie Wolfgang Weiß (MdL Die Linke).
Die Grundstückseigentümer überraschten mit einem „Vorschlag zum Umgang mit Windeignungsgebiet Gingst“, über den die BI in der nächsten Zeit beraten wird.
Gert Kattau (BI) erläuterte Aspekte der Energieeffizienz, der Ökologie von Windkraftanlagen sowie der wirtschaftlichen Folgen der sog. Energiewende.Siegbert Geitz kündigte weitere Informationsveranstaltungen an:

  • Vortrag/Fragestunde mit dem Rechtsanwalt der BI im August (Termin wird noch bekannt gegeben)
  • Fahrt nach Altentreptow am 11.9.17, 11.30 Uhr bis 17 Uhr, Besichtigung der Windparks und Gespräch mit dem dortigen Bürgermeister
  • Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten am 13. September, 19 Uhr
  • Infostand der BI auf dem Dorffest am 8.7.17

Besonders wichtig ist, dass bis zum Stichtag am 18. Juli 2017 noch möglichst viele Einwendungen bei der Planungsbehörde eingehen!!!

BI-Sprecher Siegbert Geitz und Sabine Warmbrunn konnten sich über eine gefüllte Kirche freuen.

Bürgerinitiative informiert Landrat Drescher am 29. Juni 2017

Vor Beginn einer Besprechung, zu der sich Landrat Ralf Drescher (CDU) am Donnerstag, 29.06.2017, mit Bürgermeistern im Amt West-Rügen traf, baten ihn die Sprecher der BI-Gingst, Sabine Warmbrunn und Siegbert Geitz um ein Gespräch zur geplanten Windindustrieanlage in Gingst. Siegbert Geitz überreichte Drescher eine Informationsmappe mit dem Protest und den Forderungen der Bürgerinitiative. „Mittlerweile unterstützen mehr als 1000 Menschen durch ihre Unterschrift die Forderung, die Natur- und Kulturlandschaft und den Charme von West-Rügen zu bewahren“, so Sabine Warmbrunn.  Der Landrat begrüßte das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in der BI, stellte aber auch klar, dass er, was die Windkraft betrifft, anderer Meinung als die BI sei.

Warmbrunn und Geitz informierten Drescher über das nächste Treffen der BI am 5. Juli und  luden ihn als Vorsitzenden des Regionalen Planungsverbands Vorpommern kurzerhand zur Teilnahme ein.

20. Juni 2017: Vorgespräch für Podiumsdiskussion

Am 20.06. fand ein Gespräch zur Vorbereitung der geplanten öffentlichen Veranstaltung statt.
Teilnehmer: Bürgermeister Lange, 2. stellvertr. Bürgermeister Kracht, Sabine Warmbrunn, Sprecherin BI Gingst, Alvo Knyphausen, Herr Varnolt, Siegbert Geitz, Sprecher BI Gingst
Das Gespräch fand in einer entspannten und angenehmen Atmosphäre statt. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass sie fair miteinander umgehen werden.
Kleinere Missverständnisse wurden ausgeräumt.
Es wurde verabredet, Anfang September zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Keine Windgiganten in Gingst“ einzuladen. Es werden Podiumsteilnehmer eingeladen, die insgesamt ein breites politisches Spektrum abbilden.

Treffen der BI am 14. Juni 2017

Das zweite Treffen der BI sollte eigentlich im Pfarrsaal Gingst stattfinden. Es kamen jedoch so viele Menschen, dass spontan in die Kirche umgezogen werden musste. In sakraler Atmosphäre fand ein reger Meinungsaustausch statt, bevor die Sprecher Siegbert Geitz und Sabine Warmbrunn die Teilnehmer zur Mithilfe aufrief. Es wurden Ideen für Aktivitäten notiert und es fanden sich engagierte Unterstützer mit gesuchtem Know-How. Obwohl die Zeit drängt, bis die Frist der Öffentlichkeitsbeteiligung am 18. Juli 2017 abläuft, sind sich alle Beteiligten einig: Wir geben unser Bestes, um die Riesenwindräder zu verhindern!

Ein Signal für unsere BI? Versammlung in der Kirche…

Unsere geplanten Aktivitäten

  • Erstellung und Pflege dieser Homepage als medialer Dreh- und Angelpunkt, um möglichst viele Menschen zu erreichen
  • Bereitstellung und Verbreitung von Flugblättern, auf denen die Menschen informiert und zur Mithilfe aufgefordert werden (siehe: „Was Sie tun können“!)
  • Beteiligung am Gingster Trödelmarkt am 18. Juni 2017 mit einem Informationsstand
  • Gesprächsrunde mit dem Besitzer des ausgesuchten Flurstückes, Graf zu Innhausen und Knyphausen, dem Gemeinderat Gingst sowie weiteren Politikern
  • Ausweitung unseres Netzwerkes auf die ganze Insel, z.B. Kontakt zum Tourismusverband Bergen
  • Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund NABU, der die naturschutzrelevanten Einwände gegen die Planung prüfen und realisieren wird
  • Ortsbegehung für interessierte Unterstützer
  • Besichtigung des bestehenden Windparks in Altentreptow
  • Bekanntmachung unserer BI in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co
  • Beauftragung eines Fachanwaltes, der uns juristisch berät
  • Start einer Online-Petition gegen weitere Windparks auf Rügen

Gemeindeversammlung Gingst am 12. Juni 201

Gerade war bekannt geworden, dass das „Windeignungsgebiet“ von vormals 35 ha auf 79 ha geändert worden war.
Spontan gründete sich die Bürgerinitiative und gab ihr Bestes, in aller Eile möglichst viele Bürger für die Bürgersprechstunde der Gemeindeversammlung zusammen zu trommeln. Man wollte das Gespräch mit dem Gingster Gemeinderat suchen. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen: Der kleine Versammlungsraum platzte aus allen Nähten, die interessierten und besorgten Bürger standen bis auf die Straße. Bürgermeister Karsten Lange und seine KollegInnen waren gesprächsbereit und gingen nach Kräften auf die Beiträge der besorgten Bürger ein. Die Atmosphäre war kooperativ und es zeigte sich, dass sowohl die GV als auch die BI zeitnah auf eine Gesprächsrunde mit dem Verpächter des betreffenden Grundstückes, Graf zu Innhausen und Knyphausen, sowie einflussreichen Politikern drängen.
Außerdem sprach sich der Gemeinderat anschließend einstimmig gegen das geplante Windprojekt aus.
Wir freuen uns über diesen Entscheid! Leider kann die Behörde das Verfahren auch gegen den Willen des Gemeinderates vorantreiben.

Viele Menschen kamen zur Bürgersprechstunde